Band

Marcel Krüßmann, bekannt als Icke, gründete 1997 die Band ICKE, in die sein Freund und Mitmusiker Sunny Sung Hoon Chung ein Jahr später einstieg. Inzwischen hat sich Icke in Berlin und Umland einen Namen erspielt durch erfolgreiche Konzerte im Tempodrom, Yorckschlösschen, am Brandenburger Tor, SO 36 und mit einigen Touren durch Westdeutschland.

Icke ist die Nummer 1, wenn es um Poesie und chilligen Rock geht.
Er veröffentlichte 10 CDs.

Icke ist wie Zille für die Ohren und Balsam für die Seele!

Der Berliner Rockpoet Icke schafft es, wie einst Zille mit seinen Bildern, das Urberliner Lebensgefühl, die Spontanität und die lebensbejahende Art der Berliner in seinen Songs widerzuspiegeln. Die musikalische Bandbreite ist ein Spiegelbild der kulturellen Vielfalt Berlins. Mit seiner charismatischen Stimme, den Texten und dem Sound der Band, hat Icke seinen unverwechselbaren Stil gefunden: 

Berlin-Akustik-Chill-Rock.

Hans Hartmann
Bereits vor 30 Jahren, in seiner Schweizer Anfangszeit als Bassist, war 
Hans ein Überflieger. Zum einen hat er in alle Richtungen Musik gemacht und 
sich nicht auf einen Stil festlegen lassen, zum anderen war er einer der 
besten Bassisten der Schweiz, wenn nicht der Beste. Die Fähigkeit, in extrem 
unterschiedlichen Musikrichtungen ein Zuhause zu finden, hat er sich über die 
Jahre erhalten. Als Bassist hat Hans Hartmann schon mit Chet Baker und Johnny 
Griffin gespielt, im Rockbereich mit Bands wie Guru Guru (neues Projekt des 
Begründers von Guru Guru ist Moove Groove – selbstverständlich ist Hans bei 
der Band auch mit dabei). Mit dem Liedermacher Hannes Wader hat er 
sich zusammengetan und das Ethno-Gebiet ebenfalls nicht ausgelassen. Was den 
Jazz betrifft, sind, wie bereits erwähnt, seine Bands Stickstoff und Four Free 
Hands zu nennen. 
Außerdem immer aktuell ist die - eine Mischung aus Rock, Blues und Folk 
präsentierende - Band um Jesse Ballard: "Paradise Island Band". Mit ihrer CD 
"Return to paradise" wurde letztes Jahr eine Deutschlandtournee bestritten, die 
die Band, die ihre ersten Gehversuche und Erfolge in den 70igern hatte, nach 
getrennten Wegen ein Comeback feiern ließ. Neu und nervenaufreibend war für 
Hans die Tätigkeit als Produzent und Label-Chef bei dieser Gruppe. So blieb 
ihm damals auch keine Zeit mehr für andere Dinge - außer zum Musik machen 
und sich um die Schreibtisch- und Computertätigkeit zu kümmern. 
Hans, der ein buntgemixtes Leben führte, in dem er seit seinem 21. Lebensjahr die 
Ungewissheit eines freien Musikerdaseins auf sich genommen hat, setzt sich heute 
das Ziel, "vor allen Dingen ein möglichst freies Leben zu führen". Möge 
das in Deutschland auch weiterhin immer der Fall sein!

Sunny Chung wurde 1963 in Seoul, Südkorea, geboren. Beeinflusst vom 

Anblick der am Strand musizierenden Hippies kam Sunny im zarten Alter von 5 
Jahren in den Genuss des Gitarrenspiels. 
In West-Berlin, wo er seit seinem 8. Lebensjahr lebt, begann er sich ganz der Musik zu widmen. So spielte er in seiner Jugendzeit beispielsweise zusammen mit Bela B, dem späteren Drummer der Ärzte, oder später in der Berliner 70er Jahre Kultband Hardware, und nahm an zahlreichen Projekten teil, z.B. das legendäre „ROCKHAUS“ in den 80er Jahren, dem ersten vom Senat geförderten Künstlerprojekt Berlins.

Sunny Chung war einige Jahre bei SONY als Produzent und Komponist beschäftigt und arbeitete für viele Major Labels, z.B. Studiogitarrist bei IBM. Auch pädagogische Projekte, u.a. Musiklehrer an einer Gesamtschule, blieben nicht aus.

Sunny beherrscht neben dem Klavier alle erdenklichen Saiteninstrumente – von Violine und Bass bis zu Sitar und Mandoline.

Als freier Komponist, Koordinator und Musiklehrer hat er vielen Menschen die Musik und das Spiel mit der Gitarre nahe gebracht und viele Bands bei der Entstehung und Formierung unterstützt. Heute ist Sunny größtenteils als Executive Producer und als freier Musiker tätig, u a. in der Band „Vanessa S - Immer Anders“ zusammen mit seinem Schlagzeug-Gefährten Bernie Siggemann, mit dem er auch die Konzerte von DAZAA DAZAA & The Spring Water rockt. 

Bernie Siggemann

Aufgewachsen in Gütersloh, interessierte er sich leidenschaftlich für das Schlagzeug. Mit 12 Jahren bekam er einen einjährigen Intensivunterricht, der ihm die Grundlagen für das spätere Arbeiten bereitete. Im Alter von 16 Jahren belegte er Kurse bei Udo Dahlem und Mark Nauseef. Zu dieser Zeit fing der talentierte Musiker auch an, selber zu unterrichten.

Seinen ersten Band-Erfolg feierte Bernie Siggemann mit Cover-Liedern auf Bühnen der englischen Kasernen in Gütersloh im Alter von 14 Jahren. Später kam er nach Berlin, wo er die Band „4 on the floor“ mitbegründete, deren musikalisches Anliegen es war, Popmusik der 80er zu produzieren. 
Anfang der 90er Jahre spielte er in mehreren an Acid-Jazz orientierten Formationen mit. 1993 war er Schlagzeuger der Hip-Hop Band REALITY BROTHERS, bevor er Mitte der 90er dazu kam, unter anderem mit ehemaligen Bandkollegen selber 

professionelle Produktions- und Studioarbeiten zu verrichten. 2002 traf er mit dem Gitarristen Sunny Chung von DAZAA DAZAA zusammen, woraufhin sich eine weit über die Grenzen der Musik hinausgehende Freundschaft entwickelte. 
Bernie Siggemann arbeitete auch viel mit brasilianischen und arabischen Musikern 
zusammen, u.a. mit Guilherme, Ricardo Moreno, Ivo M. oder Lamine Belaala und 
wurde durch seine vielseitige Partizipation zum stadtbekannten Session-Musiker. 

Gastmusiker 

Joe Kucera

Im Alter von 17 Jahren begann er Klarinette zu spielen, wechselte jedoch bald zum Saxophon, speziell zum Sopransaxophon. In den Bandformationen Framus Five um Michal Prokop und Pop Messengers um Karel Černoch, von 1967 bis 1968 bzw. von 1968 bis 1969, spielte er zudem Baritonsaxophon. Auf den Schallplatten aus jener Zeit wird sein Mitwirken allerdings nicht dokumentiert, wahrscheinlich aufgrund seiner Flucht in den Westen, 1969, ein Jahr nach dem Prager Frühling, aus der damals kommunistischen Tschechoslowakei.
Im Herbst 1969 ging er zunächst nach Wien, wo er u. a. mit Sammy Vomáčka musizierte. Ab 1970 nahm er ein Engagement für das in Deutschland 
tourende Musical Hair an, für die Aufführungen in Frankfurt am Main und in West-Berlin. In West-Berlin blieb er, bis er 1972 für vier Jahre nach England zog, wo er regelmäßig zusammen mit Jesse Ballard auftrat und mit Jackie Leven (damals noch unter dem Pseudonym John St Field) das Album Control aufnahm. 
Weitere musikalische Kontakte gab es zu Alexis Korner, den er im Londoner Folk-
Club Troubadour kennenlernte.1976 kehrte er zusammen mit Jesse Ballard's Paradise Island Band nach West-Berlin zurück und wurde rasch in die dort blühende Jazz- sowie Blues- und Folkszene aufgenommen, in der er auch unter dem Titel The Sensational Saxophone Joe bekannt wurde.
Es folgte die musikalische Zusammenarbeit mit Pete Wyoming Bender, zu der eine ganze Reihe von Tourneen in ganz Deutschland und Österreich gehörten, sowie mehrere Auftritte im Fernsehen. Des Weiteren war er Mitbegründer der Musikprojekte Triangel (zusammen mit Ron Randolf und Hans Hartmann) und Balance (zusammen mit Ralph Billmann).
Nach der Wende und der Samtenen Revolution tourte er ab 1990 mit Marta Kubišová durch die damalige Tschechoslowakei, mit weiteren Konzerten in Japan, Paris und Berlin.

Holger Hobo Daub ist Mundharmonikaspieler, Sänger und Entertainer. Seit 1994 ist er als Solokünstler und in verschiedenen Bands in Deutschland, Europa und den USA unterwegs. Vor allem in den 10 Jahren, die HoBo im Wohnmobil lebte, knüpfte er zahlreiche Kontakte und lernte unterschiedlichste Musiker kennen. Er spielte u.a mit Larry Garner, Carlos Johnson, Felton Crews, Abi Wallenstein, Steve Baker, Chris Rannenberg und vielen anderen.Sein Mundharmonikaspiel ist dynamisch, unkonventionell und leidenschaftlich.

HoBo ist ein vielseitiger Künstler, der sich mit Offenheit und Improvisationsfreude neue Musikstile erarbeitet und das Publikum in seinen Bann zieht.
Seit 2001 ist er freier Mitarbeiter des Deutschen Harmonika Museums und betreut 
die Wanderausstellung „In aller Munde“ auf deren Touren durch Europa und den USA.
Auch als Moderator und Sessionleiter ist er im Einsatz. In Hamburg und Berlin unterrichtet er das Mundharmonikaspiel in Jugendzentren und gibt Privatunterricht.

Kulle  Bass Git Voc

Petra Reinhardt  voc

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© Marcel Krüßmann